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Are we going to be terminated? Spoiler: Wohl kaum.
Are we going to be terminated? Spoiler: Wohl kaum.

Ich habe kürzlich den kostenlosen Online-Kurs der Universität von Helsinki "Elements of AI" absolviert und teile gerne meine Erkenntnisse und den Link dazu. Der Kurs ist übrigens gewollt in vielen europäischen Sprachen verfügbar und somit auch auf Deutsch.


Wenn man den Schlagzeilen glaubt, könnte man meinen, dass künstliche Intelligenz entweder die Menschheit retten, alle Arbeitsplätze vernichten oder spätestens nächste Woche die Weltherrschaft übernehmen wird. Dazwischen bleibt wenig Raum für eine einfache Frage: Was ist KI eigentlich wirklich und was können wir von ihr erwarten?


Hier setzt ein bemerkenswertes Bildungsprojekt aus Finnland an. Statt Science-Fiction, Marketing-Speech oder Weltuntergangsprognosen bietet der kostenlose Online-Kurs "Elements of AI" etwas überraschend Seltenes: eine verständliche, nüchterne und intelligente Einführung in künstliche Intelligenz.


Man braucht weder Programmierkenntnisse noch ein Informatikstudium. Ich muss aber zugeben, dass einige Übungen es, für einen Laien wie mich, in sich haben und ich nicht alles 100% verstanden habe. Aber die Prinzipien und die Bausteine künstlicher Intelligenz lernt man doch sehr gut kennen und kann die ganze Thematik entsprechend besser einordnen - kurz, es lohnt sich also.


Was zunächst als nationales Bildungsprojekt begann, entwickelte sich gemäss University of Helsinki rasch zu einem Erfolg über die Grenzen Finnlands hinaus. Offenbar haben mittlerweile Menschen aus über 170 Ländern den Kurs besucht. Übersetzt wurde er in zahlreiche Sprachen, darunter eben auch Deutsch.


Der Kurs verortet KI und seine Bestandteile wie maschinelles Lernen, neuronale Netze, Datenanalysen und Algorithmen, erklärt Methoden und Fachbegriffe und gibt eine Einschätzung über die weitere Entwicklung und die gesellschaftlichen Auswirkungen. Dabei wird versucht, komplexe Themen auf einen einfachen Nenner herunterzubrechen und verständlich zu machen, um was es geht. Auch wenn ich mit einigen Übungen meine liebe Mühe hatte, hat es der Kurs dennoch geschafft, dass ich nun einen viel besseren Überblick und ein grösseres Verständnis habe, was eigentlich bei diesem Gebiet alles dahintersteckt.


Für wen eignet sich der Kurs?


Kurz gesagt: für fast alle.


Besonders profitieren Menschen, die beruflich oder privat immer häufiger mit dem Thema KI konfrontiert werden und verstehen möchten, worüber eigentlich gesprochen wird. Wie tief man in die Übungen einsteigen will, ist natürlich jedem selber überlassen. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass es sich lohnt, hier ein wenig Zeit und Hirnschmalz zu investieren.


Ich denke, der Kurs eignet sich vor allem für:

  • Führungskräfte und Unternehmer

  • Lehrpersonen und Ausbilder

  • An Innovation und gesellschaftlicher Entwicklung interessierte Menschen

  • Berufstätige und Studierende


Wer hingegen tiefe technische Kenntnisse, Programmierung oder den Bau eigener Modelle erwartet, wird hier nicht fündig. Dafür gibt es spezialisierte Weiterbildungen. Elements of AI versteht sich bewusst als fundierter Einstieg und das gelingt ihm meiner Meinung nach hervorragend.


Der Kurs wurde explizit dafür entwickelt, KI für ein breites Publikum verständlich zu machen und auf hochkomplizierte Mathematik sowie Programmierung weitgehend zu verzichten. Die Anbieter selbst beschreiben den KUrs als leicht verstänlich und praxisorientiert mit Übungen und Beispielen. Mehrere unabhängige Kursbesprechungen loben die Verständlichkeit, die Zugänglichkeit für Nicht-Techniker und die Fähigkeit, komplexe KI-Konzepte in einfacher Sprache zu erklären. Ein erklärtes Lernziel des Kurses ist es, Teilnehmende in die Lage zu versetzen, KI-Begriffe zu verstehen und KI-bezogene Behauptungen kritisch zu beurteilen.


Ich selber habe gelernt, dass Autonomie und Anpassungsfähigkeit Kernelemente der KI sind, indem Systeme eben möglichst autonom und mit der Fähigkeit zu lernen weiterentwickelt werden können. Ich verstehe nun auch, dass es für KI schwieriger ist, zu lernen, wie man nach etwas greift und es hochhebt, als erfolgreich Schach zu spielen. Außerdem weiss ich nun, wie man unter gewissen Vorgaben am besten einen Fluss überquert und kann die Türme von Hanoi nicht nur geografisch zuordnen. Zudem erhielt ich einen Einblick in maschinelles Lernen und neuronale Netzwerke und bin mir mittlerweile auch ziemlich sicher, dass Terminator ein cooler Hollywood-Streifen bleibt und wir in der Realität kaum einem solchen Szenario ausgesetzt sein werden. Allerdings ist KI aber auch keineswegs zu unterschätzen und ist drauf und dran, in der Gesellschaft und speziell auch in der Arbeitswelt größere Veränderungen herbeizuführen. Wo das enden wird, das vermag aber auch dieser Kurs nicht vorherzusagen. Dazu muss man sich wie bisher an die Person mit der grossen Kristallkugel wenden, deren Adresse mir leider auch nicht bekannt ist.


Nach Abschluss des Kurses blieb bei mir weniger die Frage hängen, was KI heute kann, sondern vielmehr, wohin uns die Reise noch führen wird und wie sich dadurch unsere Welt verändert.


Ich persönlich bin vor allem kritisch bezüglich der großen Tech-Konzerne dieser Welt, die dank Geld und Daten noch mehr Macht erlangen können, in einer Welt, in der die Wohlhabenden immer wohlhabender und der Mittelstand und Menschen an der Armutsgrenze wohl immer mehr unter Druck geraten. Mir ist bewusst, dass sich die Zukunft nicht aufhalten lässt. Doch sollten die Spielregeln genauso schnell zugunsten der ganzen Gesellschaft angepasst werden können, wie sich die Technologie entwickelt.


So, nun bin ich gespannt, wie ihr das Ganze seht. Hiermit teile ich mit euch den Link zum Kurs und weise darauf hin, dass ich dafür weder eine Vergütung erhalte noch für den Inhalt Gewähr leiste - ich habe hier lediglich meine eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse geteilt.



Viel Spass dabei!


Herzlich,


Alexander Osterberger-Barrett

nubiz - Coaching & Beratung






 
Stärke deine Abwehrkräfte - das gilt auch für kleine Unternehmen in der Schweiz
Stärke deine Abwehrkräfte - das gilt auch für kleine Unternehmen in der Schweiz

Als kleines Unternehmen in der Schweiz bewegst du dich im Spannungsfeld zwischen begrenzten finanziellen, personellen und organisatorischen Ressourcen und einem Marktumfeld, das sich immer schneller verändert. Die letzten Jahre haben gezeigt, wie plötzlich sich Rahmenbedingungen ändern können – z.B. durch Pandemien, Lieferkettenprobleme, Energiepreise und geopolitische Spannungen. Wenn nun an sich schon die Gewinnmarge eher klein und der Spielraum beschränkt ist, wie will man dann rasch auf sich ändernde Einflussfaktoren reagieren? Um das geht es im aktuellen nubiz weekly Artikel.


Warum strategische Resilienz gerade für kleine Unternehmen so wichtig ist


Es gibt Dinge, die in der Schweiz sehr zuverlässig sind: pünktliche Züge, feine Schokolade und die Tatsache, dass KMU in der Regel operativ funktionieren wie ein Schweizer Uhrwerk. Jedenfalls so lange, wie niemand am Konzept rüttelt.


Hier entsteht aber oft ein grosses Problem.


Weniger als ein Drittel aller KMU kann sein Geschäftsmodell innerhalb von sechs Monaten anpassen, und für 20% wäre ein unerwarteter Umsatzrückgang gar existenzbedrohend (Quelle: NZZ KMU-Barometer 2026).


Schweizer KU und KMU sind wahre Meister darin, ihre Sache gut zu machen. Aber sie tun sich schwer damit, Dinge anders zu machen. Etwa wie ein Restaurant, das seit 30 Jahren das gleiche Menü serviert und überrascht ist, dass die Gäste plötzlich qualitative Ansprüche an ein veganes Angebot anmelden.


Warum passiert das?


Das ist menschlich! Der Alltag frisst jede Minute. Man reagiert schneller, als man denkt, und denkt weniger, als man sollte.


Doch die Welt dreht sich weiter und scheint dabei immer schneller zu rotieren.


Die Realität 2026


Kleine Unternehmen stehen heute unter Druck von allen Seiten:

  • Digitalisierung

  • Fachkräftemangel

  • Preisdruck

  • Regulatorik

  • Kundenerwartungen

  • Konkurrenz


Um nur einige Faktoren zu benennen. Genau deshalb ist strategische Resilienz kein Luxus, sondern eine Versicherung.


Die Lösung

Wie fit ist dein Unternehmen? Die nachfolgenden Hilfsmittel helfen in der Praxis, nicht nur zu überleben, sondern zu wachsen, auch wenn der Markt gerade Samba tanzt.


  1. Der Geschäftsmodell-Check


Funktioniert wie ein Gesundheitscheck beim Arzt, nur ohne kalte Hände.


Er zeigt:

  • Wo das Unternehmen tatsächlich Geld verdient

  • Wo es Geld verliert

  • Welche Kundensegmente wirklich tragen

  • Welche Angebote veraltet sind

  • Wo Chancen liegen, die bisher nicht registriert wurden

  • Wo die grössten Risiken bestehen


Der Check liefert Klarheit und Übersicht und bringt wichtige Fragen ans Tageslicht, die man mit einer passenden Strategie beantworten kann.


  1. Krisen- und Resilienzstrategien


Resilienz bedeutet nicht, Krisen zu vermeiden. Es bedeutet, sie zu überstehen und stark daraus hervorzugehen.


Typische Bausteine:

  • Finanz- und insbesondere Liquiditätsplanung

  • Lieferketten-Diversifikation

  • Szenariendenken

  • Vertretungs- und Ersatzlösungen

  • Entscheidungsprozesse und Verantwortlichkeiten


Denke an einen kleinen Produktionsbetrieb, der eine zweite Lieferantenquelle aufbaut und dadurch seinen Betrieb aufrechterhalten kann, wenn der Hauptlieferant ausfällt, während andere in der gleichen Situation Zeit und Geld verlieren.


  1. Markt- und Wettbewerbsanalysen


Viele kleine Unternehmen kennen ihre Konkurrenz etwa so gut wie die Nachbarn im dritten Stock: Man grüsst sich, aber eigentlich weiss man nichts voneinander.


Eine gute Analyse zeigt:

  • Aktuelle Trends und Erwartungen

  • Veränderungen im Verhalten der Zielgruppen und alternative Zielgruppen

  • Profilierungsmöglichkeiten

  • Wichtige Einflussgrössen im Markt und deren Entwicklung

  • Verhalten der Anbieter und damit einhergehender Erfolg


Denke an das kleine Fitnessstudio, das entdeckt, dass niemand in der Region Firmenfitness anbietet.


  1. Szenarioplanung


Eine solide Szenarioplanung schützt vor ungesundem Optimismus.


Man entwickelt:

  • Ein Best-Case-Szenario

  • Ein Real-Case-Szenario (realistische Erwartung)

  • Ein Worst-Case-Szenario


und definiert, was man in jedem Fall tun würde.


Gerade in Branchen, wo grössere Hebel wirken, wie im Tourismus oder im Import- und Exportgeschäft, empfehlen sich solche Planungen und natürlich auch bei grösseren Veränderungen wie z.B. Investitionen, Anpassungen, Nachfolgeplanungen.


Warum das alles?


Früher war Stabilität das Gegenteil von Veränderung. Heute ist Stabilität das Ergebnis von kontinuierlicher Anpassung.


Die gute Nachricht: Das braucht jetzt nicht eine Doktorarbeit mit einer Präsentation à 100 Seiten, die mangels Praxistauglichkeit relativ rasch in der runden Ablage landet und dabei nur Kosten verursacht.


Es braucht aber Abstand, Objektivität und die Bereitschaft, tatsächlich Zeit und Hirnschmalz zu investieren. Es braucht Klarheit bei der Ausgangslage und aktuelle Marktkenntnisse sowie die Bereitschaft, konsequent zu handeln.


Dabei kann eine Aussensicht helfen, und diese ist, wie im Fall von nubiz, für kleine Unternehmen tragbar und zeigt schon im Vorfeld transparent auf, was erwartet werden kann, ohne dass Kosten entstanden sind.


Dazu holst du dir am besten hier online unverbindlich die kostenlose schriftliche Ersteinschätzung ab.


Falls du Fragen hast zum Thema, kannst du mich auch jederzeit kontaktieren.


Viel Erfolg für dich und dein Unternehmen!


Alex Osterberger-Barrett

nubiz Coaching & Beratung




 
Gerade für kleinere Unternehmen sind Investitionsentscheidungen eine grosse Herausforderung die manche schlaflosen Nächte verursacht.
Gerade für kleinere Unternehmen sind Investitionsentscheidungen eine grosse Herausforderung die manche schlaflosen Nächte verursacht.

Es läuft. Das ist die Ausgangslage für so manche spannende Investitionsentscheidung. Ein Lieferant präsentiert die neue Maschine. Der Immobilienmakler zeigt dir die perfekte Betriebsliegenschaft. Der Garagist schwärmt von einem Fahrzeug, das "eigentlich schon bezahlt ist, weil du es optimal einsetzen kannst". Oder du musst dir überlegen, jemanden anzustellen, weil dein kleines Unternehmen so stark gewachsen ist, dass du die Arbeiten nicht mehr alleine bewältigen kannst. Das verändert vieles. Plötzlich stehen Beträge im Raum, die vor nicht allzu langer Zeit noch wie eine kleine Mondmission gewirkt haben. Und das Unternehmen muss diese Beträge stemmen.


CHF 30'000. CHF 80'000. CHF 350'000. Oder sogar mehr.


Lohnt sich das überhaupt und was sind die Konsequenzen? Riskiere ich womöglich zu viel?


Viele Gründer, Solopreneure und Inhaber kleiner Unternehmen treffen Investitionsentscheide oft erstaunlich ähnlich. Man sammelt Offerten, spricht mit Bekannten, konsultiert den Bankberater, schläft zwei Nächte darüber und entscheidet dann mit einer Mischung aus Bauchgefühl und Optimismus, da es sich gemäß der angestellten Überlegungen ja sicherlich lohnt.


Daran ist grundsätzlich nichts falsch. Aber Optimismus bezahlt keine Rechnungen.


Bevor du auch nur eine Zahl im Rechner eintippst, solltest du diese Fragen beantworten


  1. Welches Problem löst die Investition?


Erstaunlich viele Investitionen werden getätigt, bevor das Problem bzw. der Bedarf klar definiert wurde.


Eine neue Maschine ist kein Ziel. Eine höhere Produktionskapazität ist ein Ziel, wenn die Nachfrage das nachhaltig verlangt.


Eine neue Mitarbeitende ist kein Ziel. Eine höhere Rentabilität und mehr freie Zeit, um die eigenen Kapazitäten optimal einzusetzen, sind Ziele.


Eine eigene Betriebsliegenschaft ist nicht das Ziel. Nachhaltige Kosten- und Standortvorteile sind Ziele, vorausgesetzt ein langfristiges Bekenntnis liegt vor.


  1. Was passiert, wenn ich nichts tue?


Diese Frage wird oft vergessen. Sie hilft jedoch, Klarheit zu gewinnen und etwas den Druck aus der Situation zu nehmen.


Vielleicht kostet die Maschine CHF 100'000. Vielleicht kostet es aber CHF 150'000 pro Jahr, sie nicht zu kaufen, weil Aufträge aus Kapazitätsgründen verloren gehen.


Vielleicht wirkt ein neuer Mitarbeiter teuer. Möglicherweise ist die eigentliche Gefahr jedoch, dass die Unternehmerin weiterhin 70 Stunden pro Woche arbeitet und keine neuen Kunden gewinnt?


Nicht investieren ist ebenfalls eine Entscheidung und kann ebenfalls teuer zu stehen kommen.


  1. Wie verdient die Investition ihr Geld zurück?


Jede Investition sollte einen nachvollziehbaren Rückfluss erzeugen, der nachhaltig die Rentabilität verbessert - zum Beispiel durch:


  • Zeitgewinn

  • Tiefere Kosten

  • Bessere Kundenbindung

  • Mehr Umsatz

  • Höhere Produktivität

  • Weniger Fehler


Wenn dieser Nutzen nicht quantifizierbar ist, wird die Beurteilung schwierig. Wie willst du beurteilen, ob sich die Investition lohnt oder wie lange es dauert, bis sie amortisiert ist (man denke an die Lebensdauer des Kaufobjekts und Ersatzinvestitionen).


Die einfachste Investitionsrechnung der Welt


Viele Kleinunternehmerinnen und Kleinunternehmer glauben, Investitionsrechnungen seien eine Wissenschaft für Professoren und Wirtschaftsexperten.


In Wirklichkeit genügt oft eine einfache Frage:


Wann ist mein Geld wieder zurück?


Nehmen wir an, eine Maschine kostet CHF 60'000. Sie spart jährlich CHF 15'000 an Arbeitskosten. Die Amortisationsdauer beträgt somit 4 Jahre (4 x CHF 15'000 = CHF 60'000). Das bedeutet, nach 4 Jahren hat sich die Investition bezahlt gemacht. Dieser Ansatz ist natürlich nicht perfekt, aber ein hervorragender erster Indikator.


Nun geht es darum, sicherzustellen, dass sämtliche anfallenden einmaligen und wiederkehrenden Kosten in die Rechnung miteinfließen und auch das Ertragspotenzial realistisch abgebildet wird, z.B. Wartung, Service, Energieverbrauch, Versicherung,

Schulungen, Ausfallzeiten bei Maschinen.


Die Frage lautet also: Was kostet mich diese Investition pro Jahr wirklich? Erst danach lohnt sich der Vergleich mit dem erwarteten Nutzen.


Hier entstehen oft Fehler und zwar nicht nur bei Gütern, sondern auch bei neuen Mitarbeitenden.


Personal:

Vor allem, wenn du zum ersten Mal jemanden in deinem Unternehmen anstellst, musst du bei den Kosten aufpassen. Tatsächlich solltest du zum Bruttolohn je nach Ausgangslage und Branche zusätzlich ca. 15 - 25% einplanen (neben Versicherungen inkl. PK und Familienzulagen fallen auch andere Kosten an wie Arbeitsplatz & Infrastruktur, Buchhaltungs- und Verwaltungskosten, Weiterbildung, Spesen, Abwesenheiten).


Danach musst du dir natürlich Überlegungen anstellen, wie hoch der zusätzliche Umsatz direkt oder indirekt durch die Anstellung wird.


Bei den Immobilien gelten nochmals andere Faktoren und hier gilt es natürlich, aufgrund der hohen Summen alle möglichen Faktoren zu bedenken. In der Regel kommt hier auch ein Kredit ins Spiel. Als Eidg. Dipl. Bankfachexperte sowie langjähriger Firmenkundenberater und Analyst weiß ich, wie Banken dies beurteilen und worauf du als Kreditnehmerin oder Kreditnehmer achten solltest. Du kannst mich diesbezüglich jederzeit gerne unverbindlich kontaktieren.


Praktische Hilfsmittel


Für viele kleine Unternehmen reichen oft schon einfache Werkzeuge:

  • Excel oder Google Sheets

  • Investitionsplanung

  • Liquiditätsplanung über 12 Monate

  • Mehrjahresplanung

  • Szenariodenken (best case, realistisch, worst case)


Gerne stelle ich dir kostenlos ein auf Excel basierendes Planungstool zur Verfügung. Hier kannst du es herunterladen. Und hier findest du weitere kostenlose Vorlagen.


Außerdem solltest du wie zu Beginn beschrieben Klarheit haben über folgende Fragestellungen:

  • Warum investiere ich?

  • Welchen konkreten Nutzen erwarte ich?

  • Was sind die Risiken?

  • Was passiert, wenn ich nicht investiere?

  • Was kostet die Investition wirklich?

  • Wann fließt mein Geld zurück?


Auf die Finanzierung gehe ich in diesem Post jetzt nicht spezifisch ein. Ich stehe dir bei Finanzierungsfragen aber gerne mit meiner Expertise zur Seite.


Fazit

Investitionen sind selten reine Zahlenentscheide. Aber sie sollten auch nie reine Bauchentscheide sein. Die besten Unternehmer verbinden Erfahrung, Intuition und eine saubere wirtschaftliche Beurteilung. Außerdem können sie sehr gut beurteilen, wann es falsch ist, nicht zu investieren!


Ob Betriebsliegenschaft, Maschinenpark, Fahrzeugflotte, Finanzierungslösung oder Personalaufstockung: Bei größeren Entscheidungen lohnt sich auch eine unabhängige Beurteilung eines Experten. Gerne stehe ich als Sparringpartner zur Verfügung.


Viel Erfolg!


Herzlich,

Alexander Osterberger-Barrett

nubiz Coaching & Beratung




PS: Übrigens, wer im Sommer gerne einen echten exotischen Leckerbissen auf dem Grill (oder im Airfryer, im Ofen) zubereiten möchte: Hier ein Geheimtipp








 
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